Dressurausbildung Daniel Köck

Dresssurausbildung Koeck

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Mit dem Update auf Windows 11 Version 24H2 hat Microsoft eine neue Funktion namens Recall eingeführt.

Dieses KI-gestützte Feature erstellt eine visuelle Chronik der Aktivitäten des angemeldeten Nutzers. Ziel ist es, das Wiederfinden von Dateien, Webseiten und Programmen zu erleichtern. Recall erinnert an die frühere „Timeline“-Funktion aus Windows 10, geht jedoch deutlich weiter: Es nimmt in regelmäßigen Abständen Screenshots der aktiven Fenster auf, speichert diese lokal und ermöglicht eine KI-gestützte Durchsuchung der Arbeitsverläufe.

Allerdings wirft Recall erhebliche Bedenken hinsichtlich Datenschutz und Sicherheit auf:

  • Ungewollte Erfassung sensibler Daten: Da regelmäßig Bildschirmaufnahmen gemacht werden, könnten vertrauliche Informationen wie Passwörter, private Nachrichten oder Finanzdaten unbeabsichtigt gespeichert werden.
  • Zugriffsrisiken: Personen mit Zugang zum Gerät könnten Einsicht in sensible Inhalte erhalten, die durch Recall festgehalten wurden.
  • Mögliche Cloud-Synchronisation: Falls die Daten in die Cloud übertragen werden, steigt das Risiko, dass Dritte darauf zugreifen könnten.
  • Angriffsfläche für Schadsoftware: Cyberkriminelle könnten gezielt nach Recall-Daten suchen, um an vertrauliche Informationen wie Login-Daten zu gelangen.

So prüfen Sie, ob Recall in Windows aktiviert ist und wie Sie Recall deaktivieren können:

  • Öffnen Sie das Terminal mit Administratorrechten
  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Startsymbol und wählen Sie „Terminal (Administrator)“ oder „Windows PowerShell (Administrator)“ aus. Falls erforderlich, bestätigen Sie die Anmeldung als Administrator.

Recall-Status prüfen

Geben Sie im geöffneten Fenster folgenden Befehl ein und drücken Sie die Eingabetaste:

DISM /Online /Get-FeatureInfo /FeatureName:Recall
Wenn im Abschnitt „Status“ „Aktiviert“ angezeigt wird, ist Recall derzeit eingeschaltet.

Recall check

Recall deaktivieren
Um die Funktion auszuschalten, geben Sie diesen Befehl ein und bestätigen Sie mit Enter:

DISM /Online /Disable-Feature /FeatureName:Recall

  • Terminal schließen

Nach erfolgreicher Deaktivierung können Sie das Fenster einfach schließen.

 

Recall in den Gruppenrichtlinien deaktivieren

Benutzerkonfiguration

  • Windows-Taste + R gpedit.msc eingeben und starten. 
  • Richtlinien für Lokaler Computer -> Benutzerkonfiguration -> Administrative Vorlagen -> Windows Komponenten -> Windows KI
  • Doppelklick auf "Speichern von Momentaufnahmen für Windows deaktivieren"

Recall GPO B

Nicht konfiguriert, oder Deaktiviert = Snapshots (Momentaufnahmen) werden durchgeführt
Aktiviert = Momentaufnahmen werden deaktiviert. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, kann Windows keine Momentaufnahmen speichern, und Benutzer können ihre bisherigen Geräteaktivitäten nicht mithilfe von "Rückruf" suchen oder durchsuchen.

 Computerkonfiguration

  • Richtlinien für Lokaler Computer -> Computerkonfiguration -> Administrative Vorlagen -> Windows Komponenten -> Windows KI
  • Doppelklick auf  "Aktivieren von Recall zulassen".

Recall GPO C

Nicht konfiguriert oder Deaktiviert bedeutet Recall ist deaktiviert.
Aktiviert bedeutet, Recall darf genutzt werden

 

Registryeintrag

Windows Registry Editor Version 5.00
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Windows\WindowsAI]
"DisableAIDataAnalysis"=dword:00000001

Systemweit

Windows Registry Editor Version 5.00
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\WindowsAI]
"DisableAIDataAnalysis"=dword:00000001

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