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Windows 7 verfügt über ein wirklich nützliches Feature namens “VHD Boot”. Damit können Sie Ihr gesamtes Windows aus einer virtuellen Festplatten-Datei (VHD Datei, wie von Virtual PC oder virtuelle Server verwendet) booten.

Diese VHD-Datei wird als virtuelles Laufwerk eingebunden: Sie können das Ganze also wie eine normale Festplatte verwenden, jedoch werden alle Daten in EINER einzigen Datei gespeichert. Die Maschine wird physisch gebootet (im Gegensatz zu einem Virtual PC), deshalb kann natürlich nur immer eine Instanz von Windows parallel laufen, die dafür aber über die volle Rechenleistung verfügt.

 

Dadurch haben Sie einige wichtige Vorteile:

  • Kopieren Sie einfach eine Datei (die .VHD-Datei) und Sie haben das gesamte System kopiert, da es in der Datei enthalten ist.
  • Erstellen Sie inkrementelle VHD Dateien: Eine VHD Datei kann auf einer anderen aufbauen. Wenn Sie also mehrere Systeme haben, können Sie eine Win7 Basisdatei bauen und die einzelnen VHDs inkrementell von der Basisdatei erstellen. Das spart viel Festplattenplatz!

Leider gibt es auch einige Nachteile :-)

  • Das aus einer .VHD gebootete Betriebssystem muss Windows 7, Windows Server 2008 R2 oder höher sein.
  • Die Performance ist um ca. 3% langsamer, wenn Sie von einer VHD booten.
  • Hibernate und BitLocker funktionieren aus der VHD nicht.

Hier finden Sie ein paar nützliche Links:

Dual boot from VHD using Windows 7 or Windows Server 2008 R2

Wie setzen Sie ein VHD-Boot Betriebssytem auf?

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