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Windows 11

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Zwischen Juni und Oktober 2026 laufen die bisherigen Microsoft Secure-Boot-Zertifikate (aus dem Jahr 2011) ab. Microsoft stellt auf neue, bis 2038 gültige 2023er-Zertifikate um. Ohne dieses Update können keine neuen sicherheitsrelevanten Boot-Komponenten geladen werden, was Geräte anfällig für Bootkits macht. 

Drei zentrale Zertifikate verlieren phasenweise ihre Gültigkeit: 
  • 24. Juni 2026: Microsoft Corporation KEK CA 2011
  • 27. Juni 2026: Microsoft UEFI CA 2011
  • 19. Oktober 2026: Microsoft Windows Production PCA 2011 

Microsoft

Auswirkungen bei Nicht-Umsetzung

Laut Microsoft:

  • Windows startet weiterhin normal.
  • Normale Windows Updates funktionieren weiterhin.
  • Neue Secure-Boot-Schutzmechanismen und Bootloader-Updates können jedoch nicht mehr angewendet werden.
  • Langfristig steigt das Risiko für Bootkits und UEFI-Angriffe. [learn.microsoft.com]

Prüfen, ob Handlungsbedarf besteht

Zunächst sollte überprüft werden, welche Systeme Secure Boot verwenden und ob bereits die aktuellen Zertifikate installiert sind. Unter Windows 11 sowie Windows Server 2019 und neuer lässt sich dies mit den folgenden PowerShell-Befehlen feststellen:

Powershell:

Confirm-SecureBootUEFI
([System.Text.Encoding]::ASCII.GetString((Get-SecureBootUEFI db).bytes) -match 'Windows UEFI CA 2023')

SecureBoot Zertifikate 1

Die Interpretation der Ergebnisse ist einfach

Beide Befehle liefern True

→ Secure Boot ist aktiviert und die aktuellen Zertifikate (Windows UEFI CA 2023) sind bereits vorhanden. Es besteht kein weiterer Handlungsbedarf. 

Der erste Befehl liefert False

→ Secure Boot ist deaktiviert. Das Gerät ist von der Zertifikatsumstellung nicht betroffen. 

Der erste Befehl liefert True, der zweite False

→ Secure Boot ist aktiv, die neuen Secure-Boot-Zertifikate wurden jedoch noch nicht installiert. Diese Geräte sollten näher untersucht und gegebenenfalls für die Zertifikatsaktualisierung vorbereitet werden. [learn.microsoft.com]

Prüfen der SecureBoot DB und KEK Zertifikate

Das PowerShell-Modul UEFIv2 von Mike Niehaus installieren und die Ausführung von RemoteSigned Scripts zulassen:

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Set-ExecutionPolicy -ExecutionPolicy RemoteSigned -Force
Install-PackageProvider -Name NuGet -Force -Confirm:$False
Install-Module -Name UEFIv2 -Force -Confirm:$False

 

1
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Set-ExecutionPolicy -ExecutionPolicy RemoteSigned -Force
Import-Module .\UEFIv2.psm1

Damit nun den aktuellen Zustand der SecureBoot-Zertifikate abfragen:

SecureBoot Zertifikate 2

Quelle: UEFI SecureBoot DB Update: Microsoft 2023er CAs installieren

Tools: 

CheckCA2023

SecureBoot_2026_UpdateScripts_v1.0

 

Bewertung: 5 / 5

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Version: 3

Date Published: 2/2/2026

File Name: Administrative Templates (.admx) for Windows 11 Jan 2026 Update-V3_signed.msi

Bewertung: 5 / 5

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Eine ESD-Datei ist ein komprimiertes Format, das zum Beispiel bei Windows-Installationen genutzt wird. Mit wimlib kann man eine *.esd in eine ISO umwandeln, die entweder eine komprimierte install.esd oder eine entpackbare install.wim enthält. Die entschlüsselte install.wim bietet Vorteile, da sie direkt extrahiert werden kann.

Die Umwandlung einer ESD-Datei in eine ISO kann am effizientesten mit dem ESD-Decrypter Wimlib durchgeführt werden.

Prozess mit der ESD:

Das Tool entschlüsselt die ESD-Datei, extrahiert deren Inhalte und erstellt aus der enthaltenen install.esd eine install.wim, die anschließend in einer ISO-Datei verpackt wird.

  • Wimlib herunterladen: esd-decrypter-wimlib-66
  • Entpacken Sie esd-decrypter-wimlib.7z mit 7zip.
  • Kopieren Sie die ESD-Datei in denselben Ordner.
  • Starten Sie cmd per Doppelklick.

 

wimlib 01

wimlib 02

wimlib 03

Download Windows 11 ESD

Bewertung: 5 / 5

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28.10.25 Microsoft behebt IIS-Problem

Am 28. Oktober 2025 hat Microsoft den Eintrag zu bekannten Problemen auf der Release Health-Statusseite für Windows 11 Version 25H2 aktualisiert. Im Supportbeitrag IIS websites might fail to load wurde das Problem nun offiziell als „Behoben“ markiert.

Die Ursache wurde im Windows-Vorschau-Update KB5067036 vom Oktober 2025 sowie in allen nachfolgenden Updates behoben. Administratoren von Geräten in Unternehmensumgebungen müssen daher keine Gruppenrichtlinie für das Known Issue Rollback (KIR) mehr anwenden. Die Installation des Updates KB5067036 vom 28. Oktober 2025 oder eines späteren Updates genügt, um die Störung zu beseitigen.

 

Nach der Installation von Updates, die am oder nach dem 29. September (KB5066835) veröffentlicht wurden, können bei serverseitigen Anwendungen, die auf HTTP.sys angewiesen sind, Probleme mit eingehenden Verbindungen auftreten. Dies kann dazu führen, dass IIS-Websites nicht geladen werden können und eine Meldung wie "Fehler beim Zurücksetzen der Verbindung (ERR_CONNECTION_RESET)" oder ein ähnlicher Fehler angezeigt wird. Dazu gehören Websites, die auf http://localhost/ gehostet werden, und andere IIS-Verbindungen.

Dieses Problem wird durch eine Vielzahl von Bedingungen verursacht, die durch die Internetverbindung des Geräts sowie durch den Zeitpunkt der letzten Update-Installation und Geräteneustarts beeinflusst werden können. Aus diesem Grund ist es möglich, dass es in einigen Umgebungen nicht beobachtet wird, obwohl das oben erwähnte Update installiert wurde. Die folgenden Schritte können helfen, dieses Problem in Umgebungen zu beheben, in denen es beobachtet wird:

  • Öffnen Sie auf dem betroffenen Gerät "Windows Update" in der App "Windows Settings".
    • Dies kann erreicht werden, indem Sie das Startmenü öffnen, "Nach Updates suchen" eingeben und rechts aus den Ergebnissen auswählen
  • Klicken Sie auf "Nach Updates suchen". Lassen Sie die Installation von Updates zu.
  • Starten Sie Ihr Gerät neu.
    • Hinweis: Bitte starten Sie Ihr Gerät neu, auch wenn im vorherigen Schritt keine Updates installiert wurden.

Abhilfe: Dieses Problem wird mithilfe von Known Issue Rollback (KIR) behoben und für die meisten Privatanwender und nicht verwalteten Geschäftsgeräte automatisch behoben. Ein Neustart Ihres Windows-Geräts kann dazu beitragen, dass die Lösung schneller auf Ihr Gerät angewendet wird.

IT-Administratoren können dieses Problem für verwaltete Geräte beheben, auf denen das betroffene Update installiert wurde und auf die dieses Problem gestoßen ist. Das Problem kann behoben werden, indem die unten aufgeführte Gruppenrichtlinie installiert und konfiguriert wird. Informationen zum Bereitstellen und Konfigurieren dieser speziellen Gruppenrichtlinien finden Sie unter Verwenden von Gruppenrichtlinien zum Bereitstellen eines Rollbacks für bekannte Probleme. Die spezielle Gruppenrichtlinie finden Sie unter Computerkonfiguration > Administrative Vorlagen > [Name der Gruppenrichtlinie].

Gruppenrichtlinien-Downloads mit dem Namen der Gruppenrichtlinie:

Bewertung: 5 / 5

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Was ist Windows 11 26H1?

Windows 11 26H1 ist kein normales Windows‑Update, sondern eine besondere Windows‑Version, die ausschließlich auf neuen Geräten mit moderner ARM‑basierter Hardware installiert wird. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf PCs mit dem neuen Qualcomm Snapdragon X2‑Prozessor. Für bestehende PCs ist diese Version nicht gedacht und sie erscheint auch nicht über Windows Update.

Wichtig: Wer aktuell einen Windows‑11‑PC mit Intel‑ oder AMD‑Prozessor besitzt, erhält 26H1 nicht. Diese Geräte bleiben auf Version 24H2/25H2 und bekommen später 26H2.

Microsofts offizielle Einordnung zu 26H1

  • 26H1 wird nur auf neuen PCs vorinstalliert, die ab Frühjahr 2026 erscheinen.
  • Die Version basiert auf einem neuen Windows‑Kern („Bromine“) anstelle von „Germanium“.
  • Sie ist dazu gedacht, neue Hardware‑Innovationen, wie z. B. Snapdragon X2‑Chips, zu unterstützen.
  • Es handelt sich nicht um ein Funktions‑Update für bestehende Geräte.
  • Ein Upgrade auf 26H2 ist später nicht möglich; die Geräte erhalten eine eigene Update‑Linie.

Warum gibt es Windows 11 26H1?

Microsoft hat 26H1 eingeführt, da neue KI‑optimierte ARM‑Chips (wie Snapdragon X2, teilweise auch NVIDIA N1X) besondere Systemkomponenten benötigen, die in 25H2 nicht enthalten sind.

Zu diesen Komponenten zählen unter anderem:

  • Ein neuer Kernel
  • Ein neuer Scheduler
  • Eine neue Treiberarchitektur
  • Optimierungen für integrierte NPUs (Neural Processing Units), also KI‑Beschleuniger

26H1 ist somit vor allem ein technisches Plattform‑Release und kein klassisches Funktions‑Update mit sichtbaren Neuerungen für die Nutzer.

Für wen ist Windows 11 26H1 gedacht?

Für Käufer neuer PCs ab Q1/Q2 2026, die:

  • Qualcomm Snapdragon X2 (Elite, Plus, Extreme) nutzen
  • oder andere neue ARM‑basierte Chips (z. B. NVIDIA N1X – noch unbestätigt)

Nicht für bestehende Windows‑11‑Geräte

  • Kein Update für 24H2 oder 25H2
  • Wird nicht über Windows Update verteilt
  • Wird nicht als In‑Place‑Upgrade angeboten

Update‑Situation & Zukunft

Geräte mit 26H1

  • Erhalten monatliche Updates (Sicherheit & Qualität)
  • Können nicht auf 26H2 (Herbst 2026) aktualisieren
  • Bekommen erst später ein Upgrade in einer zukünftigen Windows‑Version

Geräte mit 24H2 / 25H2

  • Bekommen 26H2 wie gewohnt
  • Müssen sich um 26H1 nicht kümmern

Gibt es neue Funktionen?

Für normale Nutzer: Nein.

Was dennoch neu ist (unter der Haube):

  • Verbesserte Batterie‑ und Energieeffizienz
  • Plattform‑Optimierungen für KI‑PCs
  • Keine Hotpatch‑Updates

Kurzfazit

Windows 11 26H1 ist eine spezielle, ARM‑optimierte Windows‑Version nur für neue Geräte ab 2026.

Wer einen bestehenden Windows‑11‑PC verwendet, bleibt auf 25H2 und erhält später wie gewohnt 26H2.

 

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StatusUrsprüngliches UpdateHistory
Bestätigt Betriebssystembuild 26100.6899
KB5066835
14.10.2025
Zuletzt aktualisiert: 2025-10-17, 22:18 PT
Geöffnet: 2025-10-17, 22:18 PT

Nach der Installation des am 14. Oktober 2025 veröffentlichten Windows-Sicherheitsupdates (KB5066835) funktionieren USB-Geräte wie Tastaturen und Mäuse nicht in der Windows-Wiederherstellungsumgebung (WinRE). Dieses Problem verhindert die Navigation einer der Wiederherstellungsoptionen in WinRE. Beachten Sie, dass die USB-Tastatur und -Maus unter dem Windows-Betriebssystem weiterhin normal funktionieren.

Nächste Schritte: Microsoft arbeitet daran, in den kommenden Tagen eine Lösung zur Behebung dieses Problems zu veröffentlichen. Weitere Informationen werden zur Verfügung gestellt, sobald sie verfügbar sind.

Betroffene Plattformen:

  • Client: Windows 11, Version 25H2; Windows 11, Version 24H2
  • Server: Windows Server 2025

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